Hochschulpolitik

SI Recht engagiert sich stark in der Hochschulpolitik. Dabei arbeiten wir auf verschiedenen Ebenen. Einerseits setzen wir uns über unsere vier Sitze im VSUZH-Rat auf gesamtuniversitärer Ebene für wichtige Anliegen der Studierenden (an der RWF) ein. Andererseits vertreten wir die Interessen der Studierenden gegenüber der Fakultät. Dazu reichen wir regelmässig kurzfristige Vorstösse ein und erarbeiten Positionspapiere.

Damit ihr noch besser wisst, wofür wir in der Hochschulpolitik einstehen, hier unsere Grundpositionen:

Mehr studentische Mitsprache

SI Recht setzt sich für mehr studentische Mitsprache auf allen universitären Ebenen ein. Die Universität ist ein Ort des Lernens und sollte sich deshalb nach den Bedürfnissen der Studierenden richten. Eine starke, im VSUZH gesamtuniversitär organisierte Studierendenschaft ist unerlässlich, damit die Stimme der Studierenden gehört wird.

Keine Erhöhung der Studiengebühren

Bildung ist ein soziales Grundrecht. Der UNO-Pakt I bestimmt in Art. 13 Abs. 2 lit. c, dass der universitäre Unterricht für jedermann entsprechend seiner Fähigkeiten zugänglich gemacht werden muss, insbesondere durch allmähliche Einführung der Unentgeltlichkeit. Die Schweiz hat sich diesem Ziel völkerrechtlich verpflichtet. SI Recht wehrt sich deshalb gegen jegliche Bestrebungen, das Studieren zu verteuern und die Studiengebühren zu erhöhen.

Kostengünstigere Lehrmittel

SI Recht ist der Meinung, dass zum Studium benötigte Lehrmittel den Studierenden kostengünstig sowohl elektronisch als auch physisch zur Verfügung gestellt werden sollten. Insbesondere sollen Skripte, welche von Dozierenden verfasst wurden, kostenfrei elektronisch verfügbar sein.

Wertschätzung für studentisches Engagement

Wir sind der Meinung, dass die Universität studentisches Engagement fördern sollte. Dies sollte nicht nur ideell geschehen, sondern auch durch zielgerichtete Unterstützung studentischer Initiative. Als prüfenswert erachten wir die Idee von “Social Credits”, der anderorts bestehenden Möglichkeit, für studentisches Engagement eine geringe Anzahl ECTS-Punkte oder zumindest einen expliziten Vermerk im Abschlusszeugnis zu erhalten.

Mehr Möglichkeiten zur freien Studiengestaltung

Die Anzahl ECTS-Punkte des Wahlpools, für den sowohl Fächer der RWF wie auch solche anderer Fakultäten angerechnet werden können, ist unserer Meinung nach zu tief. Den Studierenden sollte soweit immer möglich die Gelegenheit gegeben werden, ihr Studium nach ihren Interessen selbst zu gestalten. Zudem soll ein Anreiz geschaffen werden, sich auch mit Gebieten ausserhalb des Hauptstudienfaches auseinander zu setzen.

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